ūüíÄ Dark Patterns | Nr. 84

Hast du dich jemals gefragt, warum du stundenlang sinnlos scrollst oder unerwartete Geb√ľhren auf deiner Lieblings-App findest? Es ist an der Zeit, die Geheimnisse hinter den verlockenden Benutzeroberfl√§chen aufzudecken und die dunkle Seite der Social-Media-Welt zu entdecken. Bereite dich darauf vor, die Strategien zu entdecken, die angewendet werden, um eine Illusion von Knappheit zu erzeugen, die geschickt getarnten Abonnementfallen und die Tricks, die deine Sehnsucht nach sozialer Best√§tigung ausnutzen. Sei gewarnt, selbst die unschuldig wirkenden Best√§tigungsnachrichten k√∂nnten anders sein als sie scheinen!

 

 

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Thema der Sendung

Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei SocialMediaStatistik eingestellt:

 

F√ľr die Sendung haben wir recherchiert und Zahlen sowie Eckdaten ermittelt, auseinandergenommen und einen Fachbeitrag erstellt. Aus den Erkenntnissen und der Auswertung zum Thema haben wir eine tief gehende Analyse mit Take-away und Mehrwert bei SocialMediaStatistik.de verfasst. Weitere Informationen k√∂nnen bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren.

Inhalte der Sendung: Transkript

(Wir lassen die Sendung √ľber das Tool Wit.ai transkribieren – leider nicht komplett fehlerfrei, aber doch interessant zu lesen.)


[0:09] Online-Geister, Radio √ľber Netzkultur, Social Media und PR. Mit Tristan Berlet. Sch√∂nen guten Tag. Und Christian Allner.

[0:18] Music.

[0:25] Heute geht es um Dark Patterns und damit hallo und herzlich willkommen zu Folge 84 der Onlinegeister.
Unserem Studio im wunderschönen sonnigen Halle an der Saale, Und wir kommen gleich zum Thema. Online-Geister, Thema der Sendung.

[0:43] Wie immer unsere drei Hinweise am Anfang, wir geben nur einen ersten Puls zum Thema F√ľr Feedback sind wir immer erreichbar und alle Infos zur Sendung bei onlinegeister.com, SocialMediaStatistik.de und bei der der Seminar Mediathek Ja, Dark Patterms Thema unserer heutigen Folge. Eventuell hat die eine oder andere Person da drau√üen schon mal davon geh√∂rt, aber auch als Zentralen warnen davor, nicht auf diese, Muster reinzufallen?
Ja, wir reden jetzt wirklich von etwas realem, das ist einfach ein Hogwarts oder sowas, auch wenn das einen sehr omin√∂sen Namen hat. Habe ich das auch gedacht, Dark Patterns ist einfach so ein Dark Web zu tun und nee, tats√§chlich nicht. Nur zum also zum Darknet haben wir ja sogar schon auch mal eine Folge gemacht, das Gef√ľhl schon ewig her, das waren glaube ich in den 14 oder 50er Episoden gewesen. Ja.
Ja, genau. Also wer das nachh√∂ren m√∂chte, einfach mal Darknet bei Onlinegast dot com eingeben, das war eigentlich auch eine sehr, sehr gut geh√∂rte Folge gewesen. Das hat die Leute sehr stark interessiert, Wir wollen dann quasi heute so einen, ich sage mal, kleinen Nachfolger, wenn gleichzeitig innerlich nix miteinander zu tun hat zum Thema beide das war’s schon. Ja. Aber es geht halt eben in beiden F√§llen um mindestens moralisch bis auch rechtlich fragw√ľrdige Methodiken. Wobei man bei den Dark Patterns √§h.

[1:56] Wohl jeden Tag sto√üen kann am Ende unterwegs ist, weswegen auch die Zentrale dem Ganzen einen eigenen Beitrag gewidmet hat. √Ąhm sie schreibt Dark Patterns manipulative Designs oder Prozesse, die NutzerInnen einer Webseite oder App zu einer Handlung √ľberreden sollen werden h√§ufig verwendet, um an ihre pers√∂nlichen Daten zu kommen oder in Abonnements oder andere Vertr√§ge unterzujubeln.

[2:18] Erg√§nzend dann auch gleich der Konsumentenschutz aus der Schweiz, die haben auch schon mal √§h in einem Beitrag sich den Dark Patterns gewidmet, also da auch, Zitat, die Bezeichnung Dark Patons zu deutsch dunklen Muster, √§h wurden von Harry Brignol gepr√§gt. Damit bezeichnet er eine Form von t√§uschenden Designs, die vor allem Webseiten und Apps benutzen. Diese Dark Patterns bringen Sie als Nutzerin der Website und Apps dazu gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Dazu nutzen die Entwickler dieser Oberfl√§chenl√ľcken in der menschlichen Entscheidungsf√§higkeit aus, diese Erkenntnisse stammen aus der Neuroforschung mit Dark Patterns, Tricks und Webseiten und Apps also Ihr Gehirn aus. Das ist auch eine kurze angemerkt in unsere Folge, ich glaube 51 war’s gewesen, haben uns ja schon mal mit Neuro-Marketing besch√§ftigt, da nur erg√§nzend gleich zu dem ja und bevor wir jetzt tiefer √§h reingef√§llt mir direkt ein konkretes Beispiel, ein sehr viele Download-Webseiten geben eben einen gro√üen, gr√ľnen leuchtenden Download-Button, der aber zu Werbung zu irgendein Abonnement hinf√ľhrt, der eigentliche Download, den man sucht, eventuell nur so ein kleiner kleiner Link darunter ist.
Oder was auch ein gern genutztes Dark Pattern ist, wenn wir gerade bei sind, dass man √§hm wenn man auf diesen Link klicken m√∂chte, Download denn zuf√§lligerweise noch eine Werbung aufploppt oder sowas und dieser Download-Button dann runterspringt eine andere ich dachte immer aber sehr ung√ľnstig ist gerade in der Sekunde l√§dt, aber mit der Zeit findet man raus, ist vermutlich Absicht gewesen.

[3:41] Und da gibt es sogar in Deutschland auch das Dark Paddon detection Projekt unter D DE Punkt DE erreichbar oder, Punkt DE. Ich wei√ü nicht, wie ich’s aussprechen soll. √Ąh da wird’s auch nochmal kurz definiert, was sind eigentlich Dark Patterns? Da handelt’s sich um Designmuster, Zitat, die Nutzerinnen √§h zu einem bestimmten Verhalten verleiten, das ihren Interessen widerspricht dabei die Gestaltungsmacht einseitig im Interesse der Verb√§nderin ausnutzt, also halt eben wie kann ich als Webseitenbetreiber dich als Nutzern, Nutzerin, einer Website-App et cetera am besten manipulieren, dass du das machst, was ich will.
Also kurz, du willst etwas nicht machen? Siehst du auf der Website aber irgendwas, du machst doch etwas, was du eigentlich nicht wollen w√ľrdest, wenn man dich offen gefragt h√§tte, Und da sind wir ja eigentlich schon √§hm in ganz klassischen rechtlichen Bereich, denn in der Realit√§t ist es eigentlich so, nein hei√üt nein. Ja. Und, online wird das Ganze aber trotzdem gerne ignoriert, ja, leider auch h√§ufig genug im gesellschaftlichen Alltag. √Ąh Stichwort Bel√§stigung, Stalking und so weiter. Ich w√ľrde weitergehen und sagen, ja hei√üt ja, wenn auf irgendeiner Website irgendetwas nicht zugestimmt hast, dann d√ľrfte da d√ľrfen die Betreiber dieser Website das auch nicht mit dir machen oder der Anbieter oder den Daten verwenden. Mhm. Es gibt ja sehr sp√§testens seit dem √§h DSGVO, du musst immer explizit zustimmen, dass du deine Daten verwendet. Ich blicke gerade wie ein stolzer Vater auf dich Tristan. Ich habe oft genug dr√ľber gesprochen. Ja.

[5:05] √úbrigens auch mit Folgen an der Stelle, also zum Ausstrahlungszeitpunkt, denke ich, kann ich’s garantiert verk√ľnden Ich wurde jetzt n√§mlich in Sachsen-Anhalt √§hm offiziell auch nominiert als m√∂gliche Kandidat f√ľr den Job des Landesdatenschutzbeauftragte. Oh, herzlichen Gl√ľckwunsch.
Ich habe den Job nat√ľrlich noch nicht. Es ist einfach nur erstmal. Ich bin halt ein Kandidat aber ja, finde ich an sich auch erst mal eine coole Sache. Also ich w√ľrde auch wirklich angefragt an der Stelle, weil ja ich wei√ü nicht, mein Ruf mir offensichtlich vorausgeeilt, ich hoffe mal, dass es ein positives Zeichen.

[5:36] Das w√§re zu hoffen an der Stelle. Was w√§re denn da drau√üen? Leute, die wo wir halt mit unterst√ľtzen k√∂nnen, wenn’s um die Verbesserung der Welt einfach geht. Aber √§hm nee, so war eigentlich wieder Zug. Das war jetzt eher kurz mal √§h Klammer auf, Klammer zu, √§hm denn ja, datenschutz spielt da n√§mlich wirklich eine ganz, ganz gro√üe Rolle, wenn’s um solche Dark Patterns geht, denn, Die Daten ist Grundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz, die gesamte Datenschutzthematik. Da verweisen wir auf multiple Episoden bei uns schon mit dem Thema auseinandergesetzt. Nur angefangen mit der Doppelfolge bei der DSGVO? Immer wieder angesprochen?
Immer noch mehr sehr positiv. Also es war eigentlich noch eine sehr, sehr schöne und vor allem gut gealterte Episode hat sich eigentlich innerlich als noch genauso.

[6:17] Dark Patter und du bist wieder aufs eigentliche wenn wir uns mit Dark Patterns besch√§ftigen m√ľssen wir nat√ľrlich vor allem in der Europ√§ischen Union, speziell auch nat√ľrlich nochmal in Deutschland, weil auch klar Normalteil der EU √§hm m√ľssen wir uns nat√ľrlich auch mit Aspekten von Datenschutz, Verbraucherschutz, Wettbewerbsschutz und so weiter auseinandersetzen, also Wir werden heute in dieser Sendung darauf eingehen, was Dark Paddon sind, wie sie funktionieren, wie sie sich √§u√üern. Das ist keine Anleitung, es so zu machen. √Ąhm wir sagen nur diese Muster gibt es.

[6:45] Die werden verwendet, also mindestens als kleiner Warnhinweis an euch, denn das ist auch ein ganz wichtiger Punkt Wenn ihr das so machen wollt, pr√ľft unbedingt, ob das, was ihr so vorhabt, √ľberhaupt legal ist. Ist es ein Dark Peter und ich komme uns vielleicht vor wie eine coole Idee, aber eigentlich wollt ihr nicht auf diese Weise eure Nutzer t√§uschen. Genau quasi kleiner Disclaimer unsererseits. Also wir erkl√§ren’s nur, das ist nicht zu sehen. Und Ich denke vieles zuh√∂ren sind auch reine NutzerInnen im Web. Mhm. √Ąh achtet auf diese Muster, wenn sich irgendwo auffallen Wenn ihr grade irgendwo draufklicken wolltet aus Reflex oder wenn ihr gar nicht wisst, warum denkt vielleicht nochmal nach, war das eines dieser dunklen Muster, dieser ja Muster um euch da etwas zu verleiten?
Vielleicht doch nicht drauf. Mhm. Und dazu auch gleich f√ľr so den ersten oder den zweiten Part anstelle. Wir haben es gut mal definiert. Wer jetzt immer noch denkt, h√§, was, wie, keine Ahnung. Konkrete Beispiele. Genau. Ich w√ľrde mal mit einem klassischen Beispielen anfangen, anfangen, die garantiert jeder von uns kennt, da auch √§h Quellen Infografik von Social Media Statistik Punkt DE, √§h wo es dann auch einfach um ja Dark Patterns geht, was Gl√ľck.

[7:50] Macht f√ľr den schlechten Wortwitz. Damals also Beispiele, diverser Psychotricks von Entwickler zu Nutzerbindung, zusammenfassend eben Dark Patterns genannt.
Sind die beiden, wie h√§ufig es vorkommen, weil sich l√§ngst, der wirklich den habe ich am ehesten parat genau also in dem Fall geht’s nicht um die statistische Mehrheit, das sind jetzt einfach so die popul√§rsten Beispiele insgesamt. √Ąh genauso, das w√§re halt eben wie ein M√§rchen vom s√ľ√üen Brei kennst du ja vor allem bei Social Media √§h Diensten, sei es jetzt √§h.

[8:18] √Ąh Instagram, LinkedIn, diese einfach dieser Newsfeed und du scrollst nach unten. Ja. Und dann lehrt er automatisch nach und du scrollst weiter. Der l√§dt automatisch nach und so weiter.
√Ąhm also eure Twitter vielleicht, wenn euch irgendwie ein √§h Hashtag spannend vor Complict hier drauf und ihr k√∂nnt immer scrollen, es werden immer neue Beitr√§ge zum Hashtag kommen viel News-Seiten machen es inzwischen auch. Ihr habt einen Newsartikel fertig gelesen, habt ans Ende gescrollt und dann beginnt bereits die Schlagzeile vom n√§chsten Newsartikel und nur, wenn ihr oben auf die Adresszeile guckt, merkt ihr, ihr seid bereit auf einer neuen Seite. Nur weil ihr gescrollt habt Genau und das ist halt einfach √§h auch bedient unter anderem das sogenannte an der Stelle, also Angst was zu verpassen Genau, das hatten wir auch eins, zwei haben auf jeden Fall schon in der Sendung mal erw√§hnt gehabt und √§h es hat einfach so eine psychologische Situation, wenn’s halt eben darum.

[9:05] Also ich so wenn ich nicht weiterscrolle sind ja einfach nochmal neue Informationen, da ist ja noch was. Es k√∂nnte ja auch unterhaltsam sein, es k√∂nnte relevant sein, wie du auch nochmal weiterscrollen. Genau, also mit dieser Unsicherheit wird man auch ganz aktiv gespielt und ich glaube, die Beispiele, die wir genannt haben, das sind ja alles popul√§re Vertreter die es ja auch √§h gerade im Social Media Kosmos gibt oder halt eben auch die ganzen Zeitungen, Verlage et cetera, also vor allem auch im Digitalen, weil da einfach die Technologie nat√ľrlich daf√ľr vorhanden ist, gibt’s genauso auch im analogen, gerade unser n√§chstes Beispiel, es w√§re Pool to Refresh, kennt man speziell bei Apps, so dieses √§h quasi den Bildschirm ein bisschen runterziehen, dass die Seite neu l√§dt oder irgendwas anderes neu l√§dt. Und man sollte auch √ľber die Jahre immer was Neues kommen Mhm. √Ąhm weil ja ansonsten na ja funktioniert das eben nicht. Wobei ich bin ja nicht ganz so viel in in ein Smartphone-Technologie, ist es nicht bei dem Smartphone Browser inzwischen einfach normal, dass du ziehst, um selber zu refreshen, auch wenn nichts Neues kommt?
Also ja, das kannst du technisch nat√ľrlich machen, aber es gibt auch verschiedene Apps oder Seiten, die so was ganz bewusst nutzen, wo man halt eben da, das n√§mlich so im Vergleich, so √§hnlich wie so ein Gl√ľckspielautomat, einarmiger Bandit Zack runtergezogen, Traube, Traube, Traube oder was wei√ü ich jetzt, √§h dass der halt wirklich so diesen Effekt hast oder auch ein Videospiel, das selbe Grundbeispiel. Da hatten wir auch schon mal vor Ewigkeiten ein bisschen dr√ľber gesprochen.

[10:20] Dar√ľber und das hat ihm einfach dieser, Gl√ľcksspiel, Gl√ľcksspielautomaten. Also gerade Lootboxen, wo der auch einfach in Videospielen √§h du hast teilweise wirklich einfach eine Kiste, die klappt’s dann auf und dann hast du wirklich zuf√§llig also durch die √§h durch die Maschinen, durch den Programmcode zuf√§llig generiert irgendwelche Items. Kann man ja auch bei Kampagnen, Stickeralben und sonst was. Da ist ja auch so diesen Gl√ľcksspieleffekt von irgendwas. Am besten im Videospielen auch schon mit Ger√§uschen dazu und einem yeah und super Sound Da gab’s auch √§h vor ein paar Jahren mal, ich glaube, das war bei Jan B√∂bermann, als es noch das Neomagazin Royale war, auch mal so eine Episode, wo es √§h um solche Spiele ja √§hm, auf die Beispiele nicht mehr, weil auch mit diesem Gl√ľcksspieleffektboxen, eine Gl√ľcksspieleffekt, die gibt’s ja inzwischen fast in jedem Spiel selbst √§h Triple A Spiele FIFA, benutzt das.

[11:09] Sammelkarten, √§h Call of Duty, Overwatch, und viele L√§nder gehen inzwischen auch vor oder definieren es als Gl√ľcksspiel und haben deswegen ein ein Spiel, was von der Art her eigentlich kindgerecht w√§re, durch die Impr√§gnation von Lootboxen ist es dann Gl√ľcksspiel und darf nicht √§h unter 18 Jahren √§h gespielt werden.
Ich habe auch gerade noch mal kurz recherchiert, also √§h verlinken wir euch auch alles. Das war jetzt ein Beitrag unter anderem √§h bei Social Media Statistik, Loot Boxen, ein Gl√ľckspiel Fragezeichen.
Und √§hm Da war halt auch Coin Master, Abzocke mit Fun war der Titel, also gerne in der Mediathek des Vertrauens, mal gucken und da vielleicht auch nur f√ľr die Gr√∂√üenordnung √§hm, Ebenso die H√§ufigkeit von entsprechenden Items sind, beziehungsweise wie hoch auch die Gefahr ist von √§h psychologischer Abh√§ngigkeit, also auch mal nur so eine Studie von der DAK Krankenkasse. 79 Prozent der Jungs, vor allem sind Risikogruppe f√ľr, also DIFA zw√∂lf bis siebzehnj√§hrige Jungs, √§h Risikogruppe f√ľr halt eben, solche entsprechenden Computerspiele, solche Computerspielmechanismen, also es findet sich nicht nur ausschlie√ülich bei Social Media, grade das Beispiel ist ja auch im analogen.

[12:18] Jahrzehnten verbreitet. Ein Gl√ľck sp√§ter mag es glaube ich noch l√§nger. Ja also Gl√ľckspieler, also, die heutigen Automaten, die sind doch nicht so ewig, alt, aber klar, das Gl√ľcksspielprinzip und auch dieses Zufalls, also Lottoprinzip und kommt Geld raus, wenn nicht, ach komm, nochmal drehen. Genau.
Dann weiterer Punkt, das wäre dann schlicht die Likes willst du sagen, oder?

[12:40] Ich meine, kennt man von Social Media? Facebook hat das Ganze popul√§r gemacht, ob das jetzt liken auf √§h kann man Herzen geben. I like √§h auf Discord kann man auf diverseste Reaktion unter einem Beitrag untersetzen. Genau, also ob das jetzt ein Daumen nach oben ist, ein Herzchen ist oder was f√ľr Emoji-Reaktionen auch immer so m√∂glich sind. √Ąhm das ist dieses Grundprinzip von so einer Instant-Befriedigung.
Mit einem Klick so quasi habe ich es geliket, toll und klasse und so Ja. So bisschen, diesmal wie so Frankfurter Applaus mit einem Drogenkonsum an der Stelle. Und auch f√ľr die Person, die √§h gelikt wird, ist es ja dann die Die Befriedigung, so meintest du das? Genau.
Weil es gerade so klang ich like, ich werde befriedigt. Also f√ľr die klickende Person, die das Like f√ľr gibt, ist das eben diese Befriedigung von ah ja und ich ich hatte im Grunde null Aufwand eigentlich, einmal was klicken und das war, dann ist halt eben teilweise richtig mit sch√∂nen Animationen wieder noch irgendwie fangen paar Daumen nach oben fliegen oder so ein Spa√ü. Aber du hast direkt zehn neue Benachrichtigungen auf Twitter. Oh 20 Leute haben deinen Beitrag gelikt und geretweetet. Nur weil ich so was bl√∂des geschrieben habe. Schreibe ich direkt nochmal eine bl√∂de Meinung.

[13:46] Das ist ja schon wieder diese Stufe weiter, etwas aktiv zu schreiben. Das sind ja die Verwirklichung dieser einen Klickreaktionen. Das ist ja dasselbe Prinzip, √§h wie du’s auch in Videospielen hast. Wenn ich halt einen Supermarkt oder so was denke, du l√§ufst gerade aus durch irgendwelche M√ľnzen durch und die sammelst du dann dadurch automatisch auf.
Das ist f√ľr die f√ľr den Computer spielenden Menschen selbst, das ist kein gro√üer Aufwand das zu machen. Aber es ist halt eben diese Instantgratifikation, diese Sofortbefriedigung an der Stelle des, okay, ich habe da was geschafft. Ich habe was erreicht.

[14:14] Und das ist dann halt eben auch, das kann auch zu einem Suchtverhalten am Ende f√ľhren, dass man das halt eben zuerst mal so leicht beginnt. Das ist ja immer das √§h Schwierige, dass in dem Fall ja k√∂rpereigene Drogen hinten auch ausgesch√ľttet werden. Das kann wirklich im schlimmsten Fall zu einer Sucht werden.
Auch der letzten Punkt bei dem Beispiel hier Streaks, ganz klar. √Ąhm nicht immer an, du meinst, ich will nicht √§h lange nicht jeden Tag in einer App zum Beispiel irgendwas gemacht haben, eine Aktion gemacht habe, das Spiel kurz gespielt habe. Mhm. Geht die Nummer immer weiter nach oben Wenn ich mal einen Tag nicht gespielt habe, zack bei null an. Ich bin traurig, deswegen muss ich jeden Tag was machen. Ich glaube du lingo ist da der popul√§rste Vertreter, der das macht, weil jeder kennt schon richtig fiese Memes ins alles mit dir anstellt, so russisches Inkassob√ľro-m√§√üig, wenn du’s nicht benutzt kleine Eule ankommen, sagt du Lingo benutzt Mal reingucken in Duolingo Ja, deine Familie willst du aussuchen, wenn du Lingu spielen? Wunderbares Horrormaterial, wenn man das euch letztens mal ausprobiert, weil ich beigenommen habe und es gesagt wurde auch das hier wie viel Quiz pro Tag schaffst du, wie viel richtige Antworten in Folge √§h halt √§h richtig ran √§h hole deinen Rekord, messt dich mit anderen einfach.

[15:23] Viele Sachen in Folge und wenn du dann mal einen Tag nicht da wachst kriegst du sofort eine E-Mail, eine Benachrichtigung, oh wir haben dich vermisst. Mhm, genau und diese Popularität der Street selbst, also durch diesen Begriff, das ist vor allem mit Snapchat gekommen, äh denn an dem Beispiel nur, wenn du halt innerhalb von 24 Stunden bei speziell Snapchat mhm. Hat ihm eine anderen Person, kann deinen besten Freund, deiner besten Freundin, halt eine Nachricht, schreibst du irgendwie ihr euch miteinander austauscht, weil das hat eben lang genug passiert.
Bekommt ihr so eine kleine Flamme angezeigt. Das ist dann dieses Streak, so ein Flammen-Emoji. Beim jeweiligen Account.
Der wird euch speziell nochmal angezeigt. K√∂nnen auch andere Leute sehen, so rum √§hm und kenne ich auch wirklich Onlinevideos von, ist jetzt Klischee, ich wei√ü, aber so zw√∂lfj√§hrige M√§dchen, bei denen die 90t√§gige Street mit der besten Freundin die hat halt nicht innerhalb von 24 Stunden reagiert, die Streak ist weg und die kriegt einen schreien Heukrampf. Also ist ein ist ein √ľbertriebener, zugespitzte Beispiele, es ist wirklich schon realistisch so passiert und das zeigt einfach nur sehr deutlich, was f√ľr √§hm.

[16:22] Was f√ľr Folgen so was man halt eben auch haben kann eben bei bestimmten Altersgruppen.
Die Apps, Webseiten wollen jeden Tag genutzt werden, damit möglichst generiert wird ähm oder du dich noch weit näher an an die App bindest und vielleicht irgendwann die Premium VIP sonst so was Abonnement abschließt. Mhm.
Und Leute die daf√ľr empf√§nglich sind die Sachen wirken die ich will nicht sagen fallen darauf rein, weil das ja gezielt, √§h daraufhin ja daraufhin arbeitet, dass Leute sich da drin darunter s√ľchtig werden, aber die m√ľssen wir besonders aufpassen, und ich muss mal was mitteilen in die Runde.
Seit unserer Bio Reel-Folge habe ich relativ regelm√§√üig √§h jeden Tag so einen Post abgesetzt dort. Und Kack, √§h war’s immer irgendwas Spannendes? √Ąh sehr, sehr unterschiedlich. Also ich meine, f√ľr mich ist es ja immer noch Recherche an der Stelle, also einfach √§h so die so ein paar Kniffe √§h √ľber die App rauszufinden, schauen, wie ich die verwenden kann, wo so vielleicht auch ein √§h interessanter Dreh dabei ist. Mhm. √Ąh aber es ist halt genau auch wieder so, im Grunde ist es ein Dark Paton, weil du ja einmal am Tag zu einer x-beliebigen Zeit kriegst du ja diese Push-Benachrichtigung. Ja. Jetzt jetzt hast du zwei Minuten Zeit also zeitliche Begrenzung.

[17:36] Soll ich sagen, das zieht nat√ľrlich auch ordentlich mit rein. Ich meine, ich bin jetzt Mitte 30 und ich will nicht sagen, ich bin darauf reingefallen, aber ich hab’s an mir aktiv beobachten k√∂nnen. Ja, das wirkt durchaus an der Stelle, ja? Ja, man muss halt nicht mal irgendwie psychisch schwach sein oder stark auf Anlagen f√ľr sowas haben, dass so was greift. Die sind spezifisch daf√ľr gebaut, die sind psychologisch entwickelt, damit m√∂glichst alle Menschen angesprochen werden und das Gef√ľhl haben, jetzt muss ich da mal irgendwas machen, Obermann auch jetzt nicht √ľbertreiben darf, das sind jetzt keine kriminellen Masterminds oder so was √§h hinter solchen App funktioniert, Ja also es bekannt ist, es funktioniert aber auch an sich bekannte Muster, die man nat√ľrlich f√ľr sich nutzen kann und √§hm das k√∂nnen extrem komplexe Sachen sein, es kann auch irgendwas total simpel einfach sein und ich sage mal schlussendlich kannst du eigentlich auch √§h kannst mit Sucht eigentlich ausm Nichts erzeugen.
Ach so, ich habe an der Weiterleitung versucht √§h Scrum ist die Band, die ich f√ľr den ersten √§h Musikkurs ausgesucht habe, in dem √§h Lied geschrieben √ľber absolut gar nichts.

[18:38] About absolutly, von der Band Scrum war das so am Ende vielleicht doch √ľber irgendwas? Auf jeden Fall ein sch√∂ner Song und dann sind wir zur√ľck beim Thema. Onlinegeister, Thema der Sendung. Hier auf Radio Korax und im Podcast es geht um noch um Dark Patterns. Wir haben popul√§rsten Beispiele genannt ja und kurz definiert, was es ist und wollen jetzt nochmal in andere √§h ja beliebt will ich nicht sagen, aber √§hm, Weitere Beispiele. Weitere Beispiele eintauchen. Da danken wir auch √§h den Kollegen von Netzpolitik Dot org an der Stelle f√ľr das Sammeln diverse Kategorien. Die w√ľrden wir einfach mal so ein bisschen durchgehen. √Ąh Link packen wir nat√ľrlich auch alles wieder in die Shownotes wie √ľblich und w√ľrden da der Dirk mal anfangen wollen mit dem einen Beispiel, das auch sehr sehr h√§ufig benutzt wird, das sogenannte Overloading, Also bei der Methode wird halt eben ja Nutzerin so viel Informationen, Anfragen, au√üer M√∂glichkeiten gezeigt, dass sie halt eben ganz bewusst √ľberfordert werden, Datenschutzeinstellungen so kompliziert aufbauen und verstecken das extrem aufwendig ist die sowie gew√ľnscht zu verstellen und viele geben einfach auf und sagen ja kannst alles haben bittesch√∂n Das ist zum Beispiel auch aufgekommen, vor allem mit der DSGVO, weil dann hat eben √§h diverse Marketer √§h f√ľr sich gesagt haben, ah, ich sehe jetzt die Gefahr, dass ich nicht mehr so viele Daten wie fr√ľher bekomme und √§h gerade spezielle Portale, also ich wei√ü von Computerbild, Chip DE zum Beispiel. √Ąh die haben in Hochzeit, ich habe das wirklich mir auch mal angeschaut mit entsprechenden Tools hatten, die teilweise f√ľnfzig, 60.

[20:08] Unterschiedliche Softwareen im Einsatz f√ľr Tracking von personenbezogenen Daten und das w√§re nat√ľrlich auch, also das verkaufen die nat√ľrlich auch stellenweise an andere Unternehmen diese Information. Das sind dann halt eben wieder Verkaufsquellen, die denen dann fl√∂ten gehen in solchen F√§llen und dann macht man’s halt eben bewusst kommuniziert √úberfordernd an der Stelle, das nennt sich dann im fachsprachigen √ľbrigens Konzentmarketing, dass dort eben also das Zustimmungsmarketing anstelle, dass du halt eben einfach so genervt auch irgendwann sind, dass sie einfach nur da auf ja alles akzeptieren klicken.
Ja und wenn man dann den √§h Unternehmen den Seiten ankommt, ey, warum macht ihr das so kompliziert, dann k√∂nnen sie einfach sagen, ja TSGVO, wir sind nicht Schuld, wir m√ľssen also kompliziert machen. Die gesetzliche Vorgabe.
Genau dieses Rausreden. √Ąhm wobei diese dieses Verkomplizieren, das hat auch wirklich Methode und System. Das ist im analogen Wert entstanden, so in den 50er Jahren etwa, √§h der sogenannte.

[21:00] Nach Viktorgruhn oder wie man ihn nennen m√∂chte, also mit U E geschrieben, √§h der gute Herr. √Ąh ist ein √∂sterreichischer Architekt gewesen, der hat die modernen Einkaufszentren gestaltet und diese Muster gibt’s halt auch bei Outletcentern, Gl√ľcksspielcasinos und so weiter. Dass dort wirklich so parallele Welten geschaffen werden. Du hast in der Regel so ein wirklich eine komplette Kunstwelt, meistens keine Fenster √§h k√ľnstliche Decken, k√ľnstliche Beleuchtung, Hintergrund muss ich teilweise auch bewusst Aromen und Ger√ľche, die k√ľnstlich hervorgerufen werden, um halt wirklich so eine Parallelwelt zu erzeugen und halt eben auch dieses bewusste √úberfordern √§hm des zum Beispiel Kunde eines Einkaufszentrums oder eines auch modernen Hotels zum Beispiel, denn wenn du da reingehst, du hast dann meistens ja sehr, sehr viel, was erstmal auf dich einknallt, wo da gar nicht auch erstmal wei√üt, was ist eigentlich wo und wie dadurch verlangsamt sich deinen Gang beispielsweise, weil du dich quasi erstmal zurechtfinden muss, da ich w√ľsste auch wirklich mental erst mal ein bisschen √ľberfordert und das verleiht du zum Beispiel eher auch zu Spontank√§ufen in dieser Situation oder halt eben.

[22:02] Wenn ich jetzt an √§h Webseiten und sonst was denke, halt eben diese √úberforderung, dass halt √§h zum Beispiel bestimmte Informationen dann auch einfach zum Beispiel skippst und √ľberspringst. Das wird n√§mlich auch gleich unsere Punkt geht in die √§hnliche Richtung. Das Skipping wird das genannt. √Ąh hier werden auch Men√ľs nicht √ľberladen, aber bewusst kompliziert gestaltet, dass einem schwer f√§llt, die relevanten Aspekte dort zu erkennen oder was sprich Intention ist.
Zum es gibt ein Trick den die Beh√∂rden tr√ľgerische Behaglichkeit nennen es ist schon Sachen voreingestellt das sieht alles so in Ordnung aus das lasse ich mal eben so, da muss ich nichts machen mich damit zu besch√§ftigen.
Muss sofort an Cookie √§hm √§h Zustimmung √§h denken, √§hm die ja EU-weit √§h Pflicht geworden ist und viele √§hm Seiten eingef√ľgt √§hm haben, da aber gleich Meldung vom Datenschutzbeauftragten, der braucht gleich eine Jingle f√ľr sowas. Wenn das halt eben ist, mit solchen, also unangenehmen Voreinstellungen, also die uns halt nix bringen, das ist nicht DSGVO konform, das d√ľrft ihr abmahnen, meldet euch bei eurer jeweiligen Landesdatenschutzbeh√∂rde an der Stelle. Die m√ľssen.

[23:03] Ganzen folgen. Das ist n√§mlich illegal, was da gemacht wird, wenn das halt eben f√ľr mich als Nutzer nachteilige Voreinstellungen sind oder irgendwas √ľberhaupt schon voreingestellt ist. Das ist so wie wenn irgendwelche √§h bei irgendwelchen Kontaktformularen oder so was also was wie der der das Newsletter H√§kchen oder sowas ist dann schon eher angekreuzt. Das ist illegal. Das d√ľrfen die nicht machen also das d√ľrfen das muss nat√ľrlich tief angeprackelt werden, wo kein Kl√§ger da kein Richter, aber das ist das ist dann auch nicht euer Job. Da k√ľmmern sich die Datenbeh√∂rden drum.
Wenn jetzt bei bei Cookies aber jetzt zum Beispiel nur essenzielle Cookies vorangestellt, sondern der Rest anw√§hlbar ist, dass es so vollkommen in Ordnung, weil so habe ich’s ja im Prinzip. Die essenziellen.

[23:40] Braucht man teilweise zu betreiben, ohne nicht funktionieren. Genau, das ist auch vollkommen im rechtlichen Rahmen und alles, was dar√ľber hinausgeht, irgendwelche Werbebanner und sonstige Tracking-Sachen, die d√ľrfen halt nur auf freiwilliger Zustimmung der Nutzer hin.
Von den Nutzern aktivieren. Viele Seiten äh also.

[23:57] Haupts√§chlich √§h Leute √§h seit ausm EU-Ausland sind, die sich quasi nur in DSGVO oder EU recht halten m√ľssen √§h und es so gebastelt haben, weil sie’s eigentlich gar keine Lust drauf haben, sollte es abw√§hlen, die schon jedes jeden einzelnen Cookie, jede einzelne, sonst so was auf der Seite verlinkt ist, √§h einzeln abw√§hlbar haben mich als einzelner Funktion von okay, ich m√∂chte jetzt nur die essenziellen haben und alle anderen, ob √§h optional lasse ich raus. Nein, und ein optionales eine lange Liste mit allen Sachen, die du einzeln wegklicken musst. Mhm. Und da sagen ja auch viele, nee, da habe ich jetzt keinen Bock drauf. Es gibt und nat√ľrlich auch, popul√§rste Beispiel f√ľr Skipping schlechthin, wenn wir daran denken, Prozesse so kompliziert gestaltet werden, dass man sich mit ihnen gar nicht auseinandersetzen m√∂chte. Ja, ich habe die AGB gelesen. Die gr√∂√üte L√ľge des Internets.
Ich habe tats√§chlich das erste Mal meinen eigenen √§h PC hatte, mir die, Das war die Euler von √§hm ist ja selber das Prinzip. √Ąhm von von Windows einmal hingesetzt und wollte die durchlesen und gucken, was da steht, Und direkt nach dem Erstaufsatz hatte ich keine Lust mehr. Weil ich dachte, ja, dass jeder benutzt wird, das wird schon in Ordnung sein, was da steht. Ich √§h √ľberfliege das kurz, Aber ich die wichtigen Sachen davor werde ich bestimmt schon irgendwie gewarnt werden oder? Und √§h ja klick weiter.

[25:11] Danach habe ich nie wieder eine gelesen. √Ąhm da gab’s auch vor verschiedenen Jahren von Dima, Jarowinsky. √Ąhm das Ist ein K√ľnstler aus √§h Israel, eine wunderbare Kunstinstallation, √§h wo dann einfach nur ausgedruckt aufm gef√ľhlte endlose Din A 4 Stra√üens vier, f√ľnf Meter ja. Dann war einfach nur an einer wei√üen Wand.

[25:30] Eben einen entsprechenden Unternehmensfarben Instagram, Snapchat, Twitter, Facebook, et cetera was also wie lang die AGB der Unternehmen ausgedruckt eigentlich w√§ren. Ja, das l√§ngst ist Instagram, was das in dem Snapchat √§h, dann Twitter und so weiter. Das ist das k√ľrzeste. Aber das ist auch schon etwas Mitte der 210er und nochmal drei Meter √ľberm Boden weiter. Also das fand ich eine wunderbare Kunstinstallation. Das packen wir euch auch alles in die Show Notes rein √§h das entsprechende Bild weil dort halt einfach super visualisiert wird, wie lang das Zeug eigentlich ist. Da gibt’s auch wirklich Statistiken, wie viel Tage, Wochen in meinem gesamten Leben oder im Jahr oder was auch immer ich so bei √ľblicher Software, die ich verwende, mit dem AGB-Lesen eigentlich verbringen w√ľrde.
Also es ist an sich schon krass, aber das eben f√ľr dieses Skipping, so ein √§h ganz konkretes Beispiel, wenn’s halt eben um dieses ist unn√∂tig Schwermachen geht. Vor allem √§h eher unschwer. Man braucht irgendwann einfach einen Profi der wei√ü wie was das ist, was es bedeutet, man kann das nicht mehr verstehen als Leier, was da steht. √Ąhm andersrum √§hm macht es das Stering, die wollen Stering.

[26:35] Die wollen das m√∂glichst √§hm ja einfach und einladen gestalten, bunte Farben, sch√∂ne Animationen, die grafische Gestaltung der Optionen die du klicken sollst, werden sch√∂n gro√ü hervorgehoben, dass du auch draufklickst, jawoll, den man klicken sollte, und die Option, die du vielleicht eigentlich haben willst, ich will eigentlich g√ľnstiger w√§re, ist irgendwo versteckt als ja dann doch vielleicht hier, oder auch das typischste Beispiel, dass irgendein Button auf eine Website eben gro√ü, rot, fett dargestellt wird beispielsweise.

[27:05] Ja auch wieder bei den Datenschutzbannern recht deutlich. Dieses ja alles akzeptieren ist dann meistens richtig einen schönen, großen, freundlichen Lettern und dieses eindeutige Button und dann nie lieber nochmal Optionen eingucken, ist ein kleiner Link dadrunter.
√úbrigens da auch an der Stelle dieses √§h nur Option. Das ist √ľbrigens auch illegal. Man muss ein eindeutiges Ja oder ein eindeutiges nein als einen Button zur Auswahl haben, aber meistens da wird dann n√§mlich auch mit diesem String gerne gearbeitet, dass der Nine-Button einfach kleiner, grauer, nicht so sch√∂n, nicht so gut erkennbar ist.
Andere, anderes Feld wie Amazon mit dem One-Click bei Bad und das ist eine coole Sache und das gr√§bt gro√ü daneben. One-Click by bam, du klickst drauf. Amazon wei√ü, wie du bezahlst. Amazon wei√ü, wo du wohnst sowieso, schickt es dir sofort hin ohne noch mal gro√ü dr√ľber nachzudenken die Options in den Warenkorb zu legen und dann nochmal √ľber die Kasse auszuchecken, das sind dann schon wieder drei Klicks mehr und hier nochmal irgendwie r√ľber und zwischendrin wird noch eine Geldkarte verkauft Bei, dass du Amazon du willst, du siehst es, du willst, das kriegst du sofort.

[28:01] Genau und bis zum jetzigen Zeitpunkt sind wir auch alles noch bei Sachen, die sind, also jetzt mit den Beispielen von den Datenschutzbehandlungen beispielsweise. Da sind wir auch schon im rechtlich illegalen Bereich, also wie gesagt, es muss eine Es muss eine Ja- und eine Nein-Auswahl geben an der Stelle als konkret. Man muss auch in der Lage sein, nein, ich m√∂chte nix akzeptieren, nicht einfach nur weitere Einstellungen. Das w√§re illegal, also wenn ihr so was seht, auf jeden Fall Bescheid geben, den Datenschutzbeh√∂rden k√ľmmern sich dann um die weitere Verfolgung, dann habt ihr schon einen sehr guten Dienst an der Gesellschaft geleistet beziehungsweise halt eben auch bei diesen Datenschutz √Ąhm im Bann, wenn’s da halt eben um diese unn√∂tig verkomplizieren geht. Da steht n√§mlich wirklich eine DSGVO drinne, es soll einfach und verst√§ndlich sein.

[28:39] Nat√ľrlich wieder die Frage, wann ist es einfach und wahrscheinlich da kann man sich vor Gericht ordentlich streiten, aber sagt, meldet’s gerne in Datenschutzb√∂den, wenn ihr so was entdeckt Die sind im Normalfall da eigentlich auch dankbar f√ľr, weil es deren Job ist, so was zu beobachten, so was herauszufinden und halt eben so eine Meldung hilft da durchaus. Es ist dann nicht mehr euer Job, das im weiten zu folgen, aber Mach das gerne, einfach so als kleiner Aufruf. Impulsiv das Gegenteil vom Story w√§re das Hindering, nicht euch etwas schmackhaft machen, sondern euch von etwas abhalten, √§hm die Datenschutzbeh√∂rden z√§hlen dazu Tricks mit den NutzerIllen aktiv an der Aus√ľbung der daschutzrechte behindert werden, sachlich Falschinformationen.
Tote Linksprozesse dauern l√§nger, als sie eigentlich m√ľssten. √Ąhm mir f√§llt das auch sofort Newsletterabmeldungen ein.
Ich habe mich irgendwo mal angemeldet. Ich dachte, es ist spannend, aber Lucia, es ist Bl√∂dsinn. √Ąh dann ist der der Link f√ľrs Newsletter ganz klein unter dem Presse, wenn der versteckt.
Der ganze Rest ist einfach die Info, die wo ich was kaufen kann, klickt da drauf und dann muss sie aber auch eine Begr√ľndung angeben, warum willst du nicht bestellen und die meisten haben einfach nur, okay, ich klicke irgendwie einen Haken an, aber ganz wie sie nach Wiesbaden wollen, geben sie den Textfeld, wo doch irgendwas reinschreiben muss mit der.

[29:47] Deiner eigenen Meinung warum willst du den Newsletter nicht bekommen? Und wenn du da nichts reinschreibst, dann sagen sie dir nein, das Feld muss ausgef√ľllt werden, sie bekommen bald den Newsletter. Da √ľbrigens auch rechtliche Grundlage an der Stelle. √Ąhm Ihr m√ľsst da keine Angaben machen. Wenn euch abmelden wollt, d√ľrft ihr euch abmelden. Viele Newsletter machen das n√§mlich auch, finde ich wieder sehr geschickt, dass sie halt eben die haben dich bereits abgemeldet, aber Es ist so eine doppeldeutige Formulierung. Das denkst du musst noch eine Begr√ľndung eintragen, erst dann funktioniert’s. Also das ist dann technisch ist es schon abgemeldet, aber du du musst wirst dann trotzdem noch dazu verleitet irgendwas dazu zu schreiben. Ja, darum vermischt der so ein bisschen wieder Story und Hindering, weil mir f√§llt gerade hin, mich vage an einen Fall, wo ich mich abgemeldet habe und die Formulierung hat eigentlich gesagt, ja heute sind abgemeldet Bittesch√∂n, Dankesch√∂n, tsch√ľss. Aber es war so formuliert, dass ich dachte, ich m√ľsste nur irgendwie best√§tigen, aber der Link zur Best√§tigung meldet mich wieder bei Newsletter an.

[30:39] Da sind wir auch wieder bei generell Irritationen da auch noch das √§h Fickel an der Stelle, also das nennt Methoden, wo es bewusst inkonsistente Designs gibt, dass du halt eben √§h dann wirklich auch auf Sachen liegst du eigentlich gar nicht m√∂chte, da kann ich √ľbrigens auch eine konkrete Webseite empfehlen, um das mal zusammenzufassen, denn sich User in your face, also SU ER I NY ERF ACE Dot com. Also nicht Interface, sondern also auch als Slang in year.
Eher geschrieben, deswegen habe ich’s buchstabiert jetzt an der Stelle. √Ąhm das ist eine wunderbare Variante von allem, was wir erwarten, wie eine Webseite aussieht, aussehen soll, wie sie zu benutzen sein soll ins komplette Gegenteil verkehrt Also da funktioniert nichts so, wie du erwartest, dass es funktioniert und das ist ein wunderbares Beispiel f√ľr dieses Fickel und ja, gro√üe letzte Kategorie, left in the dark, passt wieder zu seinem Dark √§h Patterns. Hier geht’s aber um bewusst versteckte Informationen, Einstellungsm√∂glichkeiten.

[31:36] Wenn du einer anderen Sprache oder unendlicher Begriff f√ľr eine Stelle von klaren Beschreibungen √§h hierf√ľr Netzpolitik konkret die AGB und Datumsbestimmungen √§h WhatsApp an, √§h die es bis zu einer Verbraucherzentrale bis vor wenigen Jahren nicht auf Deutsch vorlagen. Also du musst Englisch sprechen.

[31:53] Um zu verstehen, was WhatsApp in seiner AGB von dir möchte, um gegen so einen in die App, die, Waren 60 Millionen ist in Deutschland die diese App nutzen.
Also fast statistisch fast jeder nutze ist WhatsApp-Nutzer. Und du kannst nicht von jeder Neusch√ľler lebenden Person erwarten, dass sie auch Englisch spricht obwohl das vielleicht in anderen L√§ndern relativ viele sind √§hm und in wieder anderen L√§ndern noch viel weniger, noch viel weniger, und die hat wahrscheinlich auch keine AGB in ihrer Landessprache, wenn Deutsch das schon einen Deutschen nicht gab, und der Rest muss vorliegen f√ľr solche gro√üen Apps √§h f√ľr andere gro√üen Anwendungen √§h und Internetseite Social Media, die m√ľssen ihre AGB, die m√ľssen wichtige Informationen in der Sprache des Landes, indem sie aktiv sind, indem sie Geld verdienen auch anbieten.
Genau, also dass man dir bei left in a Dark als eben bewusst keine Informationen gibt du einfach nur mutma√üen kannst, was wie sein k√∂nnte und na ja so nach dem Motto Good luck, viel Erfolg, ob’s jetzt klappt oder ob’s nicht klappt. Daneben Also wir haben jetzt ein paar Sachen aufgez√§hlt, verschiedene Beispiele gegeben. Ich denke, Prinzip ist jetzt erstmal klar, wie √§h Dark Pattern, also was die sind, wie die funktionieren. Daneben gibt’s noch viel, viele weitere weitere Kategorien und √§hm Varianten, es werden ja auch immer wieder neue erfunden an der Stelle. √Ąh das ist auch so ein klasse, der hatte Instagram vor ein paar Jahren mal mitgebracht.

[33:10] √Ąhm, Aus den Button ausgetauscht haben, wo vorher so die Favoriten gewesen sind, also die hat mit √§h Wert meine Sachen gelikt und so weiter, also die Newsbenachrichtigungen einfach, dass es ausgetauscht wurde mit dem √§h Shopping-Bag, also dem Instagram-Shopping also wo es einfach um Muskelged√§chtnis bei den meisten nutzt, sondern regelm√§√üig nutzt und schnell ist, okay, ich klicke erst mal dort, Jetzt habe ich mich verklickt. Die haben ja diesen Button gewechselt. Auch so ein dark patter an der Stelle, nur noch mal f√ľr ein weiteres Beispiel und da gibt’s halt wirklich, viele, viele, viele h√§ufig einfach nur moralisch verwerflich, aber leider auch recht h√§ufig, √§h genauso rechtlich illegal, also.

[33:46] Illegal haben wir heute angesprochen und genannt. Wir haben sehr viele von ihnen angesprochen. Ich denke, ihr wisst jetzt, √§h bisschen besser Bescheid, worauf ihr auch achten solltet. Einmal, wenn ihr Website die seid, nat√ľrlich vor allem, wenn ihr im Web unterwegs seid, Wie wollen, Ja, die Anbieter, die Internetseite Social Media, die Apps euch t√§uschen, um von euch Dinge zu bekommen, die ihn eigentlich nicht geben wolltet. Mhm, no, Und das war auch unser Thema heute. Onlinegeister, Thema der Sendung.
Dark Patterns, dar√ľber haben wir vor √§h jetzt ausf√ľhrlich gesprochen, No, Shownotes Infografin und aktuelle Entwicklungen zum Thema der Sendung gibt’s monatlich auch in unserem exklusiven 2 Minuten Briefing. Alle Infos unter Onlinegeist dot com Schr√§gstrich Newsletter. Alle Songs, die ich im Radio anspiele, verlinken wir in das Spotify-Playlist.
Link in den Shownotes und ein Hinweis speziell f√ľr unsere Podcast-H√∂rerinnen, Online-Geister wird unter einer Creative Comments CC bei ND-Lizenz ver√∂ffentlicht, also gibt es, teilt es, seid kreativ damit, aber bitte informiert uns vorher. Und dann verabschieden wir uns vom Thema.

 

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F√ľr alle Songs, siehe unsere Spotify-Playlist.

Quellen & Links

  • siehe SocialMediaStatistik.de

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